Crashversuch bei der BASt
In diesem Jahr gibt es leichte Änderungen im Reglement in Bezug auf die Crashbox, was wir gleich zum Anlass genommen haben ein neues Crashelement zu konzipieren. Dank Julia Letz, die im Rahmen ihrer Diplomarbeit präzise Berechnungen über das Stauchverhalten der Box und das Energieabsorptionsvermögen des verwendeten Materials anstellte, konnte sie die Auslegung des Crashelements im Vergleich zum Vorgängermodel optimieren.
Nach vielen Stunden intensiver Arbeit und einem zufriedenstellenden Ergebnis begann das Bangen, ob der Crashversuch auch den Berechnungen Folge leistet.
Dann kam der Tag der Wahrheit – der Termin zum Crashversuch bei der BASt in Bergisch Gladbach!
Dazu musste unsere Crashbox zuerst auf einem Schlitten, welcher die Box gegen die Wand fährt, montiert und mit Sensoren ausgestattet werden.
Danach wurden alle Messgeräte eingerichtet, der Schlitten positioniert, die nötige Software gestartet und schon nach wenigen Minuten wurde die Bahn zum Crash bereitgestellt. Innerhalb weniger Sekunden donnerte die Box gegen die Wand. Ein Knall. Der Schlitten prallte von der Wand und rollte bedacht zurück. Die Anspannung der Beobachter war deutlich zu spüren, löste sich aber recht schnell, als sich zu der vorher vernommenen Geräuschkulisse das Bild einer schön verformten Box bot. Die ersten Ergebnisse waren durchaus erfreulich. Der Blick auf den Bildschirm zeigte, dass auch die gemessenen Werte absolut im Toleranzbereich lagen.
Wir danken der BASt, besonders Herrn Clausnitzer für die gelungene Zusammenarbeit und warten gespannt auf den Prüfbericht.
Weitere Informationen unter: www.bast.de